Sommer

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Bienen-Entdeckern

Was kannst Du beobachten?

Die Tage sind lang und warm.
Die Sonne steht hoch am Himmel.

Im Beet blühen viele Stauden. Der Lavendel duftet.
Das Sonnenauge steht in voller Blühte.

Am Kirschbaum hängen nun reife, rote Kirschen. Hoffentlich lassen dir die Vögel und Wespen noch genug übrig.

Die Küken sind geschlüpft. Hörst Du sie nach ihren Eltern rufen? Die jungen Mehlschwalben machen ihre ersten Flugversuche. Bienen und Hummeln fliegen von Blüte zu Blüte und sammeln Pollen und Nektar.
An warmen Sommerabenden fliegen die Fledermäuse und fangen Mücken.
Hast Du schon einmal einen Bienenschwarm gesehen? Plötzlich füllt sich die Luft mit Bienen. Es summt laut. Die Bienen sammeln sich als dichte Traube an einem Ast,

Vielleicht hat der Weidensteckling nun kleine neue Blätter bekommen. Aus dem kleinen Zweig wird langsam eine junge Pflanze. Findest Du Mückenlarven in der Vogeltränke?

Was passiert im Bienenstock?

Im Sommer ist das Bienenvolk am größten. Bis zu 60 000 Bienen leben jetzt in einem Stock. Das sind ungefähr so viele wie Menschen in einer kleineren Stadt leben.

Sammelbienen fliegen ein und aus. Am Flugloch herrscht reger Verkehr. Im Stock geben die Bienen den Nektar weiter und lagern ihn in den Wabenzellen ein. Durch Fächeln mit den Flügeln wird aus dem flüssigen Nektar nach und nach Honig.

Die Königin legt jetzt manchmal 2000 Eier am Tag. Wenn das Volk sehr groß geworden ist, verlässt ein teil der Bienen mit der Königin den Stock., Sie bilden einen Schwarm und suchen sich ein neues Zuhause.

Vor dem Bienenstock hörst Du ein tiefes, kräftiges Summen. An warmen Abenden liegt ein Duft von Wachs und Honig in der Luft.

Was kannst du tun?

Im Sommer brauchen Bienen verschiedene Blüten. Achte darauf, dass im garten nicht nur Rasen wächst. Eine Wiese mit Klee, Löwenzahn und Gänseblümchen bietet wichtige Nahrung.

Blühende Stauden wie Lavendel, Sonnenauge oder Fetthenne helfen vom Frühsommer bis in den Herbst, Auch Bäume und Sträucher können Nahrung für Bienen bieten.

Du kannst auch eine kleine Wasserstelle einrichten. Eine flache Schale mit Wasser und ein paar Steinen darin reicht schon. So können Bienen trinken, ohne zu ertrinken.

Ein Garten muss nicht überall ordentlich aussehen. Manchmal ist eine wilde Ecke besonders wertvoll. Wächst die Stelle für die Wildbienen zu? Entferne vorsichtig die Pflanzen, ohne die Nester zu zerstören.

Was macht der Imker?

Im Sommer kontrolliert der Imker die Bienenstöcke regelmäßig. Er beobachtete, wie groß das Volk ist. Ist es sehr große, kann ein Schwarm entstehen.

Er prüft, ob genug Platz für neue Waben vorhanden ist. Wenn es eng wird, setzt er einen Honigraum auf.

Im Sommer erntet der Imker den Honig. Er nimmt die vollen Waben heraus, er prüft, ob der Honig reif ist. Anschließend schleudert er den Honig aus den Waben.

Genug Futter bleibt immer im Stock. Die Bienen brauchen es für sich selbst. Der Imker passt auch auf, dass es den Bienen gut geht. Manchmal findet erst einen Schwarm. mDann gibt er den Bienen eine sichere neue Wohnung.

Lotta liebt es, zu toben und zu spielen. Klick auf sie und tobe mit ihr im Herbstlaub.

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