Frühling

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Bienen-Entdeckern

Was kannst Du beobachten?

Die Tage werden wieder länger hell.
Es wird wieder wärmer.

Hast du schon die ersten Schneeglöckchen entdeckt? Sie schieben sich durch den noch kalten Boden und öffnen ihre weißen Blüten.

Am Kirschbaum werden die Knospen dicker. Bald öffnen sich viele weiße Blüten. Zwischen den Blüten zeigen sich die ersten zarten grünen Blätter.

Hörst du die Vögel am Morgen singen? Die Krokusse blühen. Wenn eine Biene aus der Blüte krabbelt, kannst du an ihren Hinterbeinen orangefarbene Pollenhöschen entdecken. Wenn du auf eurer Terrasse kleine Sandhügelchen siehst, mache sie nicht weg! Hier kannst Du eine Sandbiene beobachten, wie sie ihre Brustnester pflegt. Und wenn sie fertig mit dem Brüten ist, räumt sie die Sandhügel selbst wieder weg. Vielleicht entdeckst du einen Marienkäfer? Oder eine Hummelkönigin, die einen Platz für ihr Nest sucht!

Hast du schon einmal eine Löwenzahnblüte angeschaut? Morgens ist sie geschlossen. Mittags steht sie weit offen. Am Abend schließt sie sich wieder.

Was passiert im Bienenstock?

Die Tage werden länger und wärmer. Das ist das Signal für die Bienen: Der Winter ist vorbei. Es kommt wieder Leben in den Bienenstock.

Die Arbeiterinnen pflegen die Brut und bauen neue Waben aus hellem Wachs. Sammelbienen bringen frischen Pollen und Nektar in den Stock.

Die Königin legt wieder Eier. Zuerst sind es nur wenige, aber schnell werden es immer mehr.

Wenn du an dem Bienenstock stehst, hörst du das gleichmäßige emsige Summen. Es wird fleißig gearbeitet,
Am Flugloch sieht du Sammelbienen mit gelben oder orangefarbenen Pollenhöschen.

Was kannst du tun?

Im Frühling kannst du im Garten genau hinschauen. Blüht irgendwo noch wenig? Dann kannst du mithelfen, Blühlücken zu füllen.
Vielleicht ist Platz für Stauden, die im Sommer und Herbst Nahrung bieten.
Löwenzahn und Gänseblümchen sind keine störenden Unkräuter. Für viele Insekten sind sie wichtige Nahrungsquellen. Du musst sie nicht überall entfernen.
Vielleicht bekommst du einen kleinen Weidenzweig. Stecke ihn in den Boden. Das nennt man Steckling. Bald hast du einen keinen Weidenstrauch. Wichtige Nahrung für Bienen und Wildbienen.
Auch ein kleiner Garten kann viel bewirken, wenn vom Frühling bis in den Herbst immer etwas blüht.

Gibt es im Garten eine kleine flache Wasserstelle oder etwas Moos? Insekten brauchen Wasserstellen, an denen sie Wasser sammeln können, ohne zu ertrinken.

Ein sonniger Platz mit etwas offenem Boden hilft manchen Wildbienen beim Nestbau. Dort graben sie kleine Gänge für ihre Eier.

Was macht der Imker?

Im Frühling öffnet der Imker die Bienenstöcke an einem windstillen Tag ohne Regen. Vorsichtig zieht er die Waben heraus und schaut genau nach.
Er prüft, ob die Königin Eier legt und ob noch genug Futter im Stock ist.

Wenn das Volk wächst und die Pflanzen Nektar bringen, brauchen die Bienen mehr Platz. Der Imker setzt einen weiteren Kasten auf. So haben die Bienen Raum für neue Waben.

Er achtet darauf, dass das Volk gesund und strak ins neue Jahr startet. Nach dem Winter können die Vorräte knapp sein. Dann gibt er den Bienen zusätzliches Futter.

Lotta wartet schon am Gartenzaun. Klick auf sie, wenn du mit ihr in den Sommer flitzen willst!

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