Herbst

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Bienen-Entdeckern

Was kannst Du beobachten?

Die Tage werden wieder kürzer.
Morgens gibt es manchmal Nebel.

Viele Blumen verblühen. Astern, Fetthenne und einige Sonnenblumen bringen noch ein wenig Pollen und Nektar für die Bienen.

Die Blätter am Kirschbaum färben sich. Sie werden erst gelb, dann orange-braun. Nach und nach fallen sie zu Boden.

Schwalben und Stare sammeln sich und beginnen ihren Flug in den warmen Süden.
Unter dem Baum raschelt es im Laub. Vielleicht entdeckst du einen Igel. Er sucht einen schützten Platz für den Winter.
Auch das Eichhörnchen ist unterwegs. Es sammelt Nüsse und versteckt seine Vorräte für den Winter.

Morgens sieht du jetzt oft Spinnennetze zwischen Zweigen und Gräsern. Im Sommer waren sie auch da, aber jetzt glitzern sie im Tau und sind leichter zu erkennen.

Was passiert im Bienenstock?

Im Herbst werden die Tage wieder kürzer. Das Bienenvolk wird kleiner und ruhiger, es schlüpfen viel weniger Bienen als im Sommer.

Die Sammelbienen fliegen nur noch an hellen, sonnigen Tagen aus und holen die letzten Vorräte. Im Stock verteilen die Bienen den Honig so, dass er im Winter gut erreichbar ist.
Die Wachen am Flugloch wehren die Wespen ab. Auch Wespen mögen Honig.

Die Königin legt jetzt nur noch wenige Eier. Bald wird sie einige Zeit eine Pause machen.

Das Summen klingt tiefer und ruhiger, als im Sommer.

Was kannst du tun?

Im Herbst kannst du den Garten vorbereiten, damit Bienen im nächsten Jahr genug Nahrung und Nistplätze haben.
Jetzt ist die richtige Zeit, Frühblüher-Zwiebeln zu pflanzen. Sie liegen noch in der Erde, aber im Frühling werden sie erste Pollen liefern, die die Bienen brauchen, wenn neue Larven aufgezogen werden.

Lass Totholz, alte Äste oder abgestorbene Pflanzen liegen. Viele Wildbienen nisten gern darin. Hast du schon einmal genau geschaut, wer sich unter den Ästen oder in einem Baumstumpf versteckt?
Auch Laubhaufen im Garten oder unter Sträuchern sind wichtig – nicht nur für den Igel, sondern für viele kleine Tiere.
Du kannst ein paar wilde Ecken stehen lassen. Dort finden Insekten Schutz über den Winter.

Was macht der Imker?

Im Herbst kontrolliert der Imker jeden Bienenstock noch einmal besonders gründlich.

Er kontrolliert die Beuten. ist alles dicht und stabil? Überflüssige Waben und Honigräume werden entfernt.

Der Imker prüft, ob genug Futter für den Winter vorhanden ist. Wenn die Vorräte nicht reichen, füttert er die Bienen.

Er achtet auf die Gesundheit des Volkes. Krankheiten müssen jetzt behandelt werden. Das Volk muss stark genug für den Winter sein
Der Imker schützt sie Beinenstöcke vor Mäusen, Wind und Schnee. Alles wird so vorbereitet, dass die Bienen gut durch die kalte Jahreszeit kommen.

Nimmst du Lotta mit in den Schnee? Klicke auf sie und du gelangst in den Winter.

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